IMPRESSUM


DIALOG


„Rahmenempfehlungen der Deutschen Renten-versicherung (DRV) und Gesetzlichen Krankenver-sicherung (GKV) für die Verbesserung des Zugangs nach qualifiziertem Entzug in die medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker (Nahtlosverfahren Qualifizierter Entzug/Suchtrehabilitation)“ Download


Stellungnahme zu den


Seit rund drei Jahren schreitet die fachliche Auseinan-dersetzung zum Thema Cannabis zwischen Politik, Praxis, Forschung und nicht zuletzt Konsumierenden voran. Die Stellungnahme der DG-SAS geht vor allem auf die Frage ein, inwieweit strafrechtliche Sanktionen geeignet sind, (junge) Menschen, die riskant Cannabis konsumieren, zu erreichen.

Stellungnahme
"Erfahrungen in der Frühintervention bei jugendlichen Cannabiskonsumenten"
von Nadja Wirth



Soziale Arbeit in der ambulanten Suchthilfe – eine Arbeitsfeldanalyse

von Rita Hansjürgens



Jedes sechste Kind wächst in einer Suchtfamilie auf

Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung - Artikel (10.02.2015)

Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung - Kommentar (10.02.2015)



Zum vierten Kamingespräch der DG-SAS, fanden sich 40 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sportzentrum der Bernhard-Salzmann-Klinik in Gütersloh ein.

Herr Dr. Peter Degkwitz hielt seinen Vortrag zum Thema „Psychosoziales Behandlungsmodell“. Beginnend mit den Grundlagen des sozialwissenschaftlichen Arbeitsverständnisses, wurde der Bogen zur Suchtbehandlung gezogen.

Seine Befürchtung, dass die neurobiologischen Aspekte des Suchtgeschehens zukünftig dominieren und das medizinische Krankheitsverständnis seine Mehrdimensionalität einbüsst und die Diagnostik und Behandlungskonzepte verengen, führte er aus.

Herr Dr. Degkwitz plädiert dafür, dass die Sozialwissenschaften – über die Abhandlung des soziokulturellen Bedingungen des Konsums verschiedener Drogen hinaus – ihr Verständnis der individuellen Störung direkt in Konkurrenz mit medizinischen – neurobiologischen, pharmakologischen, genetischen – Modellen präzisieren. Ein psychosoziales Modell der Suchtstörung, das sich in Konkurrenz zum Krankheitsmodell begibt, muss falsifizierbar, also empirisch belegbar und damit präzisierbar, sein.

Zum Ende des Vortrages zeigte der Referent die Verbindung zur ICF (Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit) auf. Im Fokus des biopsychosozialen Bedingungsgefüges der Suchtgenese und auch der Suchtbehandlung steht die Förderung der Teilhabeorientierung. Die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams könnte ein Garant für eine sich positiv entwickelnde berufliche und gesellschaftliche Teilhabe begründen. In der sich anschließenden Diskussion, wurden weitere Ansätze der Partizipation von Patienten, wie zum Beispiel das „Recovery“-Modell besprochen.

gez. Ulrike Dickenhorst



Ergebnisse aus dem Kamingespräch 2013